Transporteur

Der Transporteur bewegt den Stoff mit gezahnten Stegen unter dem Nähfuß schrittweise weiter; seine Bewegung bestimmt zusammen mit der Einstellung die Stichlänge.

Der Transporteur bewegt das Nähgut unter dem Nähfuß durch. Seine gezahnten Stege ragen während eines Teils der Stichbildung durch Schlitze in der Stichplatte, greifen die untere Stofflage und führen sie um einen eingestellten Schritt weiter.

Zusammenspiel mit Nähfuß und Stichlänge

Der Nähfuß hält die Lagen mit passendem Druck auf dem Transporteur. Die gewählte Stichlänge beeinflusst, wie weit der Transporteur pro Stich vorrückt: Bei kurzen Stichen sind die Schritte kleiner, unabhängig davon, wie schnell die Maschine läuft.

Der Stoff wird normalerweise nur leicht geführt. Starkes Ziehen, Schieben oder Zurückhalten kann ungleichmäßige Stiche verursachen und Nadel oder Stichplatte beschädigen.

Wann wird der Transporteur versenkt?

Viele Nähmaschinen können den Transporteur absenken. Dann bewegt die nähende Person den Stoff selbst, etwa beim Freihandquilten oder Stopfen. Nach dem Anheben greifen die Zähne je nach Modell erst wieder, nachdem das Handrad gedreht oder ein Stich begonnen wurde.

Ungleichmäßiger Stofftransport

Wenn die untere Lage weitertransportiert wird als die obere, verschieben sich lange Nähte oder Muster. Nähfußdruck, glatte Oberflächen, mehrere Lagen und dicke Nahtkreuzungen beeinflussen den Effekt. Ein Obertransportfuß oder integrierter Doppeltransport kann beide Lagen gleichmäßiger führen. Steht der Nähfuß an einer dicken Stelle schräg, hilft ein Höhenausgleich, damit der Transporteur wieder voll greifen kann.

Eine Overlock besitzt meist zwei getrennte Transporteurgruppen. Ihr Differenzialtransport verändert das Verhältnis zwischen vorderem und hinterem Transport und kann so Wellen oder Kräuseln gezielt ausgleichen.

Auch bekannt als

  • Stofftransporteur
  • Untertransport
  • Transportzähne
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