Quilten

Quilten bezeichnet das Zusammennähen von Oberstoff, Füllung und Unterstoff zu einer dekorativen, gepolsterten Fläche.

Erklärung

Beim Quilten werden drei Schichten Stoff zu einer Einheit verbunden:

  1. Oberstoff – oft ein Patchwork-Top
  2. Füllmaterial – meist Volumenvlies (Watte, Polyester, Baumwolle)
  3. Unterstoff – glatte Rückseite, oft schlicht gehalten

Durch das Absteppen entstehen dekorative Nählinien, die gleichzeitig Halt geben und dem fertigen Stück Struktur verleihen.

Einsatzbereiche

Quilting-Techniken

  • Geradstich-Quilting: einfache Linien mit der Nähmaschine oder von Hand
  • Freihand-Quilting (Free Motion Quilting): freie Muster, geschwungene Linien, oft mit Quiltfüßchen
  • Lineal-Quilting (Ruler Work): exakte Muster mithilfe von Acrylschablonen
  • Maschinengeführtes Quilting: z. B. in Stickmaschinen über spezielle Stickmuster

Maschinen vs. Handarbeit

  • Quilting mit der Nähmaschine ist weit verbreitet und besonders für Einsteiger:innen geeignet
  • Handquilten wird vor allem im traditionellen Bereich oder für feine, ruhige Projekte eingesetzt
  • Immer beliebter: Quilting mit der Stickmaschine – besonders für kleinere Formate oder einzelne Blöcke

Tipps & Hinweise

  • Verwende Sicherheitsnadeln oder Sprühkleber zum Fixieren der Lagen
  • Beginne in der Mitte und arbeite dich nach außen, um Faltenbildung zu vermeiden
  • Die Stichlänge kann je nach Technik und Stoff variieren – teste am besten auf einem Probestück

Hinweis: Quilten ist der logische nächste Schritt nach dem Patchworken – viele sprechen auch vom „Sandwich“, wenn alle drei Lagen zusammengesteckt werden.

Auch bekannt als

  • Quilting
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